Kinderurologie

Barmherzige Schwestern

Internationale Hilfsprojekte

Hilfsprojekt Nepal

Ein sehr engagiertes neues Projekt mit dem Ziel nachhaltiger Hilfe zur Selbsthilfe ist ein Ausbildungsprojekt in der Stadt Dhulikhel in Nepal. In diesem Staat im Himalaya verfügen die wenigsten Menschen über eine Krankenversicherung und sehr viele nicht über die notwendigen Finanzmittel, um sich eine medizinische Behandlung leisten zu können. Das Dhulikhel Hospital wurde von Dr. Ram Shresta, der in Österreich studiert hat, als ein Krankenhaus für Arme gegründet. Sein Ziel ist, jedem Patienten zu einem seiner Situation angemessenen Preis zu behandeln und das auf einem hohen, dem westlichen Standard angenäherten Niveau. Nach jahrelanger Aufbauarbeit ist das Dhulikhel Hospital zu einem der besten und erfolgreichsten Krankenhäuser in Nepal und einem Lehrkrankenhaus der Universität in Kathmandu  herangewachsen. Aktuell arbeiten dort über 200 Ärzte und es werden Studienmöglichkeiten in Medizin und Pflege angeboten. Damit fanden sich ideale Anknüpfungspunkte, um auf einer funktionierenden Basisversorgung kinderurologisches  Know-how zu vermitteln und ein Team vor Ort aufzubauen. Ein Urologe und ein Kinderchirurg  kamen 2017 für zwei bzw. drei Monate an die Linzer Abteilung, um klinisches wie operatives Wissen auf dem Gebiet der Kinderurologie zu erwerben. Gemeinsam wurde ein Konzept zum Aufbau einer kinderurologischen Versorgung in Dhulikhel erarbeitet. Im Jahr 2018 fährt ein Linzer Team nach Nepal, um bei ausgewählten kinderurologische Operationen zu assistieren. Zusätzlich werden die neuen Partner in Nepal bei der Beschaffung von geeigneten chirurgischen und endoskopischen Instrumenten unterstützt. Somit sollte – in mehrfacher Hinsicht – eine nachhaltige und sinnvolle Entwicklung für die erkrankten Kinder in Dhulikhel gesichert sein.

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Hospital Nepal

Allianz für Kinder im Einsatz

Mit Unterstützung österreichischer Spitäler sorgt die Allianz für Kinder dafür, dass kranke Mädchen und Buben aus Kriegs- und Krisengebieten wieder gesund werden. Auch von unserem Krankenhaus werden diese Einsätze betreut und Kinder der Allianz aufgenommen und gepflegt. Die Kosten für den stationären Aufenthalt und die Behandlung der Kinder werden vom Sozialfonds des Krankenhauses getragen.

Seit 1990 holt der kleine Verein aus Steyr pro Jahr rund 100 kleine Patienten hauptsächlich aus Albanien, aber auch aus Ländern wie Moldawien, Afghanistan und dem Kosovo zu lebensrettenden Operationen nach Österreich.

Allianz für kinder

In Zusammenarbeit mit Ärzten und Spitälern konnten insgesamt über 1.000 Schützlinge behandelt und nach ihrer Genesung zurück zu ihren Eltern gebracht werden. Auch von unserem Krankenhaus werden diese Einsätze betreut und Kinder der Allianz aufgenommen und gepflegt.

Finanziert wird die medizinische Notfallhilfe ausschließlich aus Spenden, unterstützt wird sie von Krankenhäusern, Rettungsdiensten und der Austrian, die Flugplätze unentgeltlich für die Einsätze zur Verfügung stellt. Dr. Schodermayr: Wir danken allen Medizinern, die ihr ganzes Können für unsere Kinder einsetzen, den Schwestern und Pflegern für ihre Fürsorge, unseren vielen ehrenamtlichen Helferinnen und -helfern und all jenen Menschen, die uns mit ihrer Spende unterstützen.

www.allianz-fuer-kinder.at
Wir verbinden Wunden.
Verbinden Sie sich mit uns.

Spendenkonto Nr. 27.300 BLZ 34543 Raika St. Ulrich/Steyr

Hilfsprojekt Armenien

Über Kontakte aus Innsbruck und das in Gymre (in Armenien) von Österreich nach einem schweren Erdbeben errichtete Spital, kam die Bitte um Unterstützung beim Aufbau von kinderurlogischem Know-How.

Es gibt eine Geburtenstation und eine Pädiatrie, aber das Wissen in Kinderanästhesie und -urologie ist nur sehr rudimentär vorhanden.

Bei Operationen mit den hauseigenen Ärzten konnten unsere Ärzte im anästhesiologischen Bereich beispielsweise den Kaudalblock (eine Schmerztherapie) und generell fachgerechte Kindernarkose vermittelt, im kinderurologischen Bereich die Implantation eines Harnleiters demonstrieren.

Ein Anästhesist und ein Kinderchirurg aus Armenien werden in unserem Spital entsprechende Ausbildungen absolvieren, um auch große Operationen in Gymre durchführen zu können. Über Spendengelder von Rotary und Lions konnten die Helfer auch mehrere dringend benötigte medizinische Geräte nach Armenien transferieren.Begeistert sind sie von der Freundlichkeit und Professionalität der Menschen in dem landschaftlich wunderschönen, aber sehr armen und immer wieder von Konflikten geschüttelten Kaukasusstaat zwischen Europa und Asien.
In Armenien kann nachhaltig und sicher Hilfe zur Selbsthilfe geleistet werden.

Armenien