Selbsthilfe

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Beratung bei Krankheit und Not - engagierte Sozialberaterin ebnet Wege

Schwere Erkrankungen wie etwa Krebs versetzen den Betroffenen samt Familie in einen Ausnahmezustand. Da gibt es so viel zu denken, organisieren, man ist verunsichert, hat belastende Therapien, Angst, Schmerzen etc., das alles raubt viel Energie. Da bleibt oft keine Zeit, sich Informationen zu Behelfsmitteln, finanzieller Unterstützung, mobilen Diensten etc. zusammenzutragen, sich über Pflegegeld, Pflegeurlaub und andere Entlastungen zu kümmern. Seit Februar 2018 berät die Diplomsozialarbeiterin Mag. Gabriela Grabmayr, jeden Freitag zwischen 16.00 und 20.00 Uhr, im neuen Gesundheitszentrum in der Steingasse über soziale, finanzielle und rechtliche Fragestellungen. Gruppen- und Telefonberatung ist möglich, genauso wie Hausbesuche für Menschen, die nicht mobil sind. Im Honorar von 100 Euro ist alles bis zur Klärung des Anliegens enthalten.
 

Auch Hausbesuche sind möglich – Individuelle Sozialberatung für jeden leistbar
„Ich brauche eine Kurzzeitpflege für meinen demenzkranken Mann, kann sie mir aber nicht leisten. Gibt es da Hilfe?“; „Wie und wann kann ich Pflegekarenz beantragen?“; „Mein Krankengeld ist durch den langen Krankenstand so weit gesunken, dass für mich sogar die Rezeptgebühren schwer leistbar sind. Was kann ich tun?“ – Das sind nur ein paar Fragen und Probleme mit denen die Soziologin und Sozialberaterin Mag. Gabriela Grabmayr in ihren Beratungen konfrontiert ist.
Seit Februar 2018 kümmert sich die versierte, mit Leib und Seele engagierte Expertin jeden Freitag zwischen 16.00 und 20.00 Uhr im neuen Gesundheitszentrum in der Steingasse um soziale, finanzielle und rechtliche Belange und Unklarheiten von kranken und/oder pflegebedürften Menschen sowie deren Angehörigen.
Schwere Erkrankungen wie etwa Krebs und belastende Therapien versetzen den Betroffenen samt Familie in einen Ausnahmezustand. Da gibt es so viel zu denken, zu organisieren, man ist verunsichert, der Betroffene hat Angst, Schmerzen etc., das zehrt alles an der Kraft. Da hat man oft weder Kopf noch Zeit dafür, sich Informationen zu verschiedenen Belangen zusammenzutragen.
„Ich erlebe es immer wieder, dass kranke und/oder alte, sozial schwache Menschen nicht wissen, wie sie Wohnung und Leben finanzieren sollen, wo sie Unterstützung bekommen können. Es ist mir ein Herzensanliegen, jeden Einzelnen in seiner individuellen Situation und mit seinen Sorgen wahrzunehmen, bestmöglich zu begleiten und zu unterstützen“, erzählt Gabriela Grabmayr im Interview.

Ihr Beratungssatz von 100 Euro schreckt vielleicht Hilfsbedürfte im ersten Moment ab, die finanziell sowieso schon in Not sind. Können Sie deren Zweifel und Sorge entkräften?
Diese Sorge kann ich natürlich nachvollziehen, aber ich wage beinahe zu versprechen, dass jeder, der die Beratung und somit die 100 Euro „riskiert“, es im Nachhinein nicht bereuen wird. Oft kann ich bei finanzieller Unterstützung in puncto Pflegegeld, Gebührenbefreiung, Leistungen von AMS; BMS, Finanzamt, Gericht, GKK, PVA etc. helfen. Verzweifelte Angehörige schöpfen wieder Mut, wenn sie Tipps für leistbare Entlastung bei der Pflege oder mobilen Diensten bekommen. Ich bemühe mich, jedem Ratsuchenden Türen zu öffnen und Mittel zu zeigen, sodass es gut weitergehen kann. Ich freu‘ mich ja selber, wenn die Menschen erleichtert und positiv gestimmt von mir weggehen.
Ein Weg, die Kosten zu minimieren, ist die Gruppenberatung: Wenn etwa drei Frauen, Beratung zur Pflegekarenz brauchen, können sie miteinander kommen und zahlen je ein Drittel. Man kann mein Honorar auch in zwei Raten bezahlen oder bei besonderer Bedürftigkeit ist ein Sozialtarif möglich. Ich möchte, dass jeder die Möglichkeit zur Beratung bekommt.
Wenn die Erstberatung etwas länger als eine Stunde dauert, verrechne ich nicht mehr. Auch Folgetermine bis zur Klärung des Anliegens sind kostenfrei!

Können Sie auch bei rechtlichen Belangen helfen?
Natürlich informiere ich über den Anspruch und das Ansuchen um Pflegekarenz oder wenn es um Unterhaltsfragen geht, aber auch zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht wird öfter nachgefragt. Wenn ich nicht ganz sicher bin, hole ich Zusatzinfos ein, die ich den Kunden dann natürlich kostenlos nachliefere.
Was macht zum Beispiel jemand, der von der Krebstherapie so erschöpft ist, dass er nicht selbst zur Beratung in die Steingasse kommen kann?
Ich biete diesen Menschen an, dass ich im Umkreis von 20 Kilometer von Linz, auch Hausbesuche zur Beratung mache – ohne Zusatzkosten von Kilometergeld! Man kann mich zur Beratung auch telefonisch der via Skype kontaktieren. Wenn ich 30 Minuten telefoniere, dann verrechne ich auch nur die Hälfte.
 

Da die Diplomsozialarbeiterin gut Englisch und Französisch spricht, berät sie auch Menschen mit Migrationshintergrund gerne.

Kontakt:
Diplomsozialarbeiterin Mag. Gabriela Grabmayr
Tel. 0660 / 21 73 718, E-Mail: gabriela.grabmayr@liwest.at