Hämatoonkologisches Zentrum

Elisabethinen

Die Diagnose einer Blut- oder Lymphknotenkrebserkrankung kommt für die meisten Patient*innen völlig unerwartet. Meist sind es unspezifische Beschwerden, die zur Verdachtsdiagnose führen. Mögliche Symptome können sein:

  • Lymphknotenschwellung
  • vermehrtes nächtliches Schwitzen
  • mehrmonatige Knochenschmerzen
  • ungewollter Gewichtsverlust
  • Auftreten einer ausgeprägten Abgeschlagenheit

 

Der Krankheitsverlauf wie auch die eventuell notwendige Behandlung sind höchst unterschiedlich und hängen von der jeweiligen Diagnose ab. Es gibt Erkrankungen, die mit einer täglich einzunehmenden Tablette erfolgreich behandelt werden können und andere Erkrankungen, für deren erfolgreiche Behandlung eine intensive Chemotherapie, Strahlentherapie, Stammzelltransplantation oder eine Therapie mit CAR-T-Zellen benötigt werden. Die Behandlungsoptionen werden mit der*dem einzelnen Patient*in besprochen. Dabei werden Alter, vorbestehende Begleiterkrankungen und Wünsche der*des Patient*in berücksichtigt.

Als größtes hämatologisches Zentrum in Oberösterreich sind wir zugleich das einzige, welches nach den strengen Auflagen der deutschen Krebsgesellschaft für die Diagnostik und Behandlung der unterschiedlichen Erkrankung zertifiziert ist (OnkoZert). Das bedeutet, dass in unserem Zentrum jede*r Patient*in ein auf ihn und seine Erkrankung optimal abgestimmtes Behandlungsangebot erhält. Fachexpert*innen aus den verschiedenen medizinischen Fachdisziplinen erstellen im hämatologischen Tumorboard einen Behandlungsvorschlag, der mit der*m Patient*in besprochen wird. Dazu gehört auch das Angebot der Teilnahme an einer klinischen Studie.

Wir wissen, dass die Diagnose einer Blutkrebserkrankung einen tiefgreifenden Wechsel im Leben unserer Patient*innen und Angehörigen bedeuten kann und deshalb legen wir besonderen Wert auf eine achtsame Begleitung. Die Behandlung in unserem Zentrum ist daher immer als ganzheitliches Therapiekonzept geplant.