Prostatazentrum

Elisabethinen

Bösartige Prostataerkrankungen: Prostatakrebs

Patienten stoßen bei der Recherche zu ihrer Erkrankung im Internet auf vielfältige und oft auch widersprüchliche Informationen. Dies kann für Verunsicherung sorgen. Auf dieser Seite finden Sie geprüfte und seriöse Inhalte über Prostatakrebs, erstellt von unseren Expertinnen und Experten. Bedenken Sie bitte, dass diese Informationen ein ausführliches Arztgespräch nicht ersetzen können. 

Erkrankungsbild

Der Prostatakrebs ist der häufigste bösartige Tumor des Mannes und die zweithäufigste Krebstodesursache. Eine Früherkennung mittels PSA-Bestimmung (Blutabnahme) und eine Abtastung der Prostata durch den erfahrenen Urologen können rechtzeitig zur Diagnose und demnach in vielen Fällen zur erfolgreichen Behandlung führen.

Symptome

Im Anfangsstadium treten keine Symptome auf, die auf einen Krebs schließen lassen. Dadurch werden von vielen Arbeitsgruppen, wie zum Beispiel dem Forum Prostata in Oberösterreich, jährliche Vorsorgeuntersuchungen für Männer ab 45 Jahren empfohlen. Ist bereits ein Prostatakrebsfall in der Familie aufgetreten, sollte schon ab dem 40. Lebensjahr kontrolliert werden.

Diagnose

Bei verdächtigen Befunden (PSA-Erhöhung und/oder verdächtiger Tastbefund) wird in lokaler Betäubung mittels Ultraschall eine Probeentnahme durchgeführt. Sollten bereits mehrere Probeentnahmen ohne Ergebnis geblieben sein, aber noch immer ein steigender PSA Wert vorliegen, bieten wir eine so genannte Fusionsbiopsie, nach vorheriger Abklärung der Prostata mittels MRT- (Magnetresonanztomographie)Untersuchung, an.

Therapie

Als onkologisches Schwerpunktkrankenhaus können wir sämtliche derzeit etablierte Heilverfahren bei Prostatakrebs anbieten. Diese umfassen vor allem operative und strahlentherapeutische Methoden. Mit den angeführten Methoden kann ein bösartiger Tumor der Prostata effektiv bekämpft werden. Allerdings weist jeder Patient ein individuelles Tumorstadium und einen unterschiedlichen Krankheitsverlauf auf, sodass wir im persönlichen Aufklärungsgespräch mit unseren Patienten eine maßgeschneiderte Therapie suchen und diese folglich auch anwenden. Im Prostatazentrum bieten wir die neuesten medizinischen Erkenntnisse mit möglichst hoher Qualität für unsere Patienten an.

Da Vinci Operation

 

  • Perkutane Strahlentherapie

Die herkömmliche Strahlentherapie bei Prostatakrebs wird nach entsprechender Absprache zwischen Patienten, Urologen und Strahlentherapeuten großteils ambulant an der radioonkologischen Abteilung von Prim. Univ.-Prof. Dr. Hans Geinitz durchgeführt. Der Patient steht in ständiger Betreuung beider Abteilungen.

Ihre Spezialisten für diese Therapie: Prim. Univ.-Prof. Dr. Hans Geinitz

 

  • Hormontherapie bei fortgeschrittenem Prostatakrebs

Durch die Manipulation der männlichen Hormone (Testosteron) können Krebszellen in ihrem Wachstum gehemmt werden. Dies kann durch Medikamente (Hormonspritzen) oder chirurgische Maßnahmen (Hodenentfernung) bewerkstelligt werden.,Auch neue Präparate in Tablettenform kommen, nach genauer Prüfung in der Expertenrunde, zum Einsatz.

Ihre Spezialisten für die Hormontherapie der Prostata: Das Urologie-Team

 

  • Chemotherapie bei Prostatakrebs

Im Zuge der Prostata Chemotherapie werden Krebszellen, die sich überall im Körper befinden können, entweder durch Tabletten oder durch Infusionen abgetötet, das Fortschreiten der Erkrankung dadurch gebremst und das Allgemeinbefinden des Patienten verbessert. In speziellen Situationen können wir auch auf die Expertise der onkologischen Abteilung von Prim. Univ.-Prof. Dr. Andreas Petzer zurückgreifen.

Ihre Spezialisten für diese Therapie: Das Urologie-Team

Häufig gestellte Fragen zu Prostatakrebs

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen von Patienten zum Prostatakarzinom, beantwortet von Prim. Dr. Wolfgang Loidl. Wichtig sind jedoch die Informationen, die Ihnen Ihr Behandlungsteam gibt. Diese können je nach Ihrer individuellen Situation und Ihrem Operationsverlauf abweichen.

Loidl
Prim. Dr. Wolfgang Loidl
Abteilungsvorstand Urologie