Palliative Care

Elisabethinen

Leistungen

Wir betreuen Patienten auf unserer Palliativstation, konsiliar auf anderen Stationen unseres Hauses und ambulante Patienten in Zusammenarbeit mit mobilen Palliativ- und Hospizdiensten, mobilen Krankenpflegediensten und Hausärzten.

 

Häufigste Diagnosen und Leistungen

  • maligne Erkrankungen (dominierend solide Tumore) im weit fortgeschrittenen Stadium mit entsprechend (notwendiger aufwendiger, komplexer, multimodaler) Schmerz- und Symptombehandlung
  • neurologische Erkrankungen (ALS, MS, degenerative ZNS-Erkrankungen etc.) mit entsprechender Indikationsstellung
  • spezifische Fragestellungen bei Patienten mit weit fortgeschrittenen chronischen internistischen Erkrankungsbildern (z. B. Niereninsuffizienz bzw. Nierenersatztherapie)
  • psychosoziale Notsituationen und Betreuungskrisen
  • Symptomtherapie und ganzheitliche Pflege - mit Integration komplementärer Ansätze: invasive palliativmedizinische Behandlungsmaßnahmen, Drainage von Körperflüssigkeiten, Ernährungsversorgung, Wundversorgung und spezifische palliativpflegerische Betreuung
  • Begleitung und Unterstützung von / bei Entscheidungs- bzw. Neuorientierungsprozessen für Patienten und Angehörige - Begleitung in Sterben und Trauer
  • Entlassungs- und Betreuungsplanung gemeinsam mit den Angehörigen bzw. den Vertrauenspersonen und den extramuralen Palliativ- und Hospizdiensten wie Hauskrankenbetreuungsdiensten, Hausärzten bzw. Vorbetreuenden
  • interdisziplinäre und multiprofessionelle Teamarbeit unter enger Einbeziehung von Seelsorge und Psychologie und dem Angebot Maltherapie
  • konsiliare palliativmedizinische Beratungs- und Organisationstätigkeit im eigenen Krankenhaus - auf allen Abteilungen - auf Anfrage

 

Palliativstation

  • möglichst umfassende  Betreuung von Menschen (im Erwachsenenalter) mit schweren und nicht mehr heilbaren Erkrankungen in weit fortgeschrittenem Stadium - nicht nur mit einer onkologischen Diagnose
  • bestmögliche medizinische Versorgung von Palliativpatienten zur Linderung der oft vielfältigen Symptome. Ziel ist, nach Möglichkeit Lebensqualität zu erhalten bzw. zu verbessern. Nach Besserung bzw. Stabilisierung wird eine Entlassung des Patienten angestrebt.
  • Pflege von Palliativpatienten mit hohem Betreuungsaufwand und komplexer psychosozialer Problematik
  • Betreuung und Begleitung von Palliativpatienten und deren Angehörigen mit besonderer Rücksichtnahme auf die individuellen Bedürfnisse
  • Begleitung und Unterstützung der Angehörigen
  • Gesprächsführung, Unterstützung und Beratung von Patienten und deren Angehörigen
  • interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Seelsorgern, Physiotherapeuten, Psychologen und Diätologen
  • Hilfe, Beistand und Unterstützung bei seelischem Leid sowie psychosozialer und spiritueller Not
  • enge Zusammenarbeit mit mobilen Palliativ- und Hospizeinrichtungen, den Hausärzten und anderen extramuralen Pflege- und Betreuungsdiensten
  • begleitende und nachsorgende Trauerbegleitungsangebote für Angehörige
  • Ort sein bzw. Raum geben für Sterbende und deren Angehörige

Palliativambulanz

  • ambulante Weiterbetreuung von entlassenen Patienten (in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten, mobilen Pflegediensten, mobilen Palliativ- und Hospiz-Diensten)
  • Schnittstelle für das Entlassungsmanagement von Palliativpatienten der eigenen Palliativstation wie auch der konsiliar betreuten Patienten
  • Unterstützung und Information für niedergelassene Ärzte und stationäre Einheiten anderer Krankenhäuser ohne spezifische palliativmedizinische Einrichtung
  • Erstanfrage, Erstkontaktmöglichkeit für Patienten, Angehörige, Interessierte: Beratung und klärende Gespräche im Vorfeld einer stationären Aufnahme, Möglichkeiten der ambulanten Betreuung, der Betreuung außerhalb des engeren Umfeldes des Krankenhauses, der Stadt, des Bundeslandes
  • Schnittstelle zum häuslichen Umfeld des Patienten (Kommunikation mit Versorgungskoordinatoren, Case-Managern, Sozialarbeiter, Hausbetreuungsdiensten, Hausärzten, mobilen Hospiz- und Palliativdienstleistern)

 

Palliativkonsiliardienst - ein interprofessionelles Team aus Ärzten und Pflege

  • Beratung und Unterstützung für betreuende Teams auf allen Stationen und Ambulanzen im Haus
  • Mitbetreuung von Palliativpatienten und deren Angehörigen auf den hausinternen Stationen
  • Hilfestellung in komplexen Betreuungssituationen
  • Erstellung eines Betreuungskonzeptes gemeinsam mit dem betreuenden Team
  • Angebot zur Hilfestellung bei der psychosozialen Begleitung von Patienten und Angehörigen
  • Unterstützung beim Schnittstellenmanagement zwischen stationärer und ambulanter Betreuung
  • Organisation von terminaler Begleitung
  • usw.

 

Öffentlichkeitsarbeit

  • Ort der Begegnung sein für Menschen, die sich mit den Bedürfnissen von Schwerkranken und Sterbenden auseinandersetzen wollen / müssen und mehr darüber wissen wollen (Schüler, Studenten, Besuchergruppen, Diplomanden diverser Ausbildungs- und Studiengänge, …)
  • Präsenz und Mitarbeit in öffentlichen Gremien und Interessensvertretungen bzw. Arbeitsgemeinschaften des Palliativ- und Hospizwesens auf regionaler und überregionaler Ebene
  • Aktivitäten zur Aufklärung und Information über Palliative Care in der gesellschaftlichen Öffentlichkeit
  • (Mit)Gestalten bzw. Abhalten von Fortbildungsveranstaltungen bzw. Unterrichtstätigkeiten an relevanten Einrichtungen des Hospiz- und Palliativbereichs bzw. der Onkologie
  • Praktikumsstelle in der Fort- und Ausbildung von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern im Palliativ- und Hospizbereich als eine zentrale Aufgabe, auch in der Berufsausbildung von Pflegenden und Ärzten