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Ordensklinikum Linz

Sinnvoll durch den Lockdown

Datum: 20.05.2020

#teamordensklinikum

Viele Ex-Zivildiener haben sich in der Corona-Krise freiwillig gemeldet. Dabei geht es nicht nur um soziales Engagement.

"Ich wollte in Zeiten der Krise meinen Beitrag für die Gesellschaft leisten und etwas Sinnvolles tun", sagt der 42-jährige Michael Smogavetz. Seit Anfang April ist er zum zweiten Mal in seinem Leben Zivildiener. Vor 15 Jahren war er bei SOS Mitmensch im Einsatz. Heute ist er einer von fünf außerordentlichen Zivildienern im Ordensklinikum Linz Elisabethinen. Meist bringt er Patienten von ihren Zimmern zu den Ambulanzen oder Stationen und wieder retour. 

Hunderte Freiwillige in OÖ

Wie Smogavetz leisten laut Informationen des für Zivildienst zuständigen Ressorts rund 600 außerordentliche Zivildiener Dienst in Oberösterreich. Bei 200 wurde der laufende Zivildienst Corona-bedingt verlängert. Rund 400 ehemalige "Zivis" sind dem Aufruf der Bundesregierung gefolgt und haben sich erneut gemeldet, mehr als 100 sind es laut Angaben des Roten Kreuzes alleine in Linz. "Ich habe keine Sekunde gezögert", so Smogavetz.

Bleibender Eindruck

Smogavetz jedenfalls gefällt seine Arbeit so gut, dass er dem Gesundheitswesen sogar erhalten bleiben könnte: "Das Zwischenmenschliche und die Gespräche gefallen mir so gut, dass ich mit der Überlegung spiele, auch nach dem Zivildienst etwas Ähnliches weiterzumachen oder gar eine Pflegeausbildung zu beginnen."

Text: Christian Diabl | Bezirksrundschau Linz

Michael Smogavetz