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Kongress: Onkologie für die Praxis 2019

Datum: 18.10. - 19.10.2019.

FREITAG, 18. OKTOBER 2019

SCHULMEDIZIN, KOMPLEMENTÄRMEDIZIN UND ALTERNATIVMEDIZIN ZWISCHEN FORTSCHRITT, HOFFNUNG UND SCHARLATANERIE

Als Vertreter der Komplementärmedizin wagte Univ. Ass. Prof. Dr. Leo Auerbach den Diskurs mit den „Schulmedizinern“. Der Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Allgemeinmedizin am AKH Wien beschäftigt sich seit 1995 mit Komplementärmedizin, die er in seinem Vortrag deutlich von „alternativen“ Angeboten trennte. „Alternativmedizin bedeutet, dass die schulmedizinischen Verfahren nicht durchgeführt werden. Komplementärmedizin ist hingegen ergänzend zur Schulmedizin“, betonte Auerbach, der dies unter anderem am bekannten „Fall Olivia“ illustrierte. Er wies auch darauf hin, dass die Komplementärmedizin dem Patienten eine gewisse Eigenverantwortung zurückgebe. „Die meisten Patienten wissen nicht einmal den Namen des Chemotherapeutikums, das sie erhalten. Aber wenn ich sie über Komplementärmedizin befrage, dann kann ich stundenlang mit ihnen reden.“ In Europa sind derzeit über 4.500 komplementärmedizinische Methoden am Markt. Gewisse Maßnahmen, wie etwa die Misteltherapie, haben unter bestimmten Voraussetzungen positive Effekte. Hervorgehoben wurde auch der hohe Nutzen von Sport und Bewegung. Kritisch ging Auerbach hingegen auf den Beruf des Heilpraktikers ein – dieser sei rechtlich nicht geklärt.

Die Argumentation der naturwissenschaftlich orientierten „Gegenseite“ übernahm PD Dr. Holger Rumpold, Leiter des Viszeralonkologischen Zentrums am Ordensklinikum Linz. Er erklärte die Entstehung von Krebs aus der Sicht der Wissenschaft. „60 % der Krebserkrankungen entstehen durch die Zellerneuerung der Organe, sind also vereinfach gesagt Pech“, so Rumpold. Ebenso habe der Lebensstil (Rauchen, UV-Strahlung etc.) einen großen Einfluss auf das Krebsrisiko. Rumpold ging auch auf die Rolle der Promotoren wie chemische Substanzen, Entzündungen und Hormone ein. Diese seien zwar selbst keine Karziogene, verstärken aber die Kanzerogenität anderer Substanzen. Den zweiten Teil seines Vortrages widmete Rumpold unter anderem den ethischen Fragestellungen. „Wenn eine Therapie ineffizient und teuer ist, dann ist diese ethisch nicht vertretbar“, erklärte er. Onkologen hätten auch eine Aufklärungspflicht gegenüber den Patienten, der sie nachkommen müssen.

Zahlreiche Stoffe können Wechselwirkungen mit Chemotherapeutika verursachen. Einige „Red Flags“ der Komplementärmedizin griff Univ. Ass. Prof. Dr. Leo Auerbach auf. Als ein besonders markantes Beispiel gilt das Johanniskraut. „Dieses ist ein sehr gutes Antidepressivum, reduziert aber bei vielen Krebsmedikamenten die Wirksamkeit”, so Auerbach.

Hinweis: Eine Übersicht über weitere Wechselwirkungen mit den onkologischen Therapien haben wir hier für Sie zusammengestellt.

OA Dr. Gabriel Rinnerthaler betrachtete die „Red Flags“ aus der Sicht der Schulmedizin. „An erster Stelle stehen die Indikation und weniger die Befindlichkeiten der Patienten“, betonte Rinnerthaler. Er wies auch darauf hin, dass für eine Kontraindikation es unerlässlich sei, Nutzen und Risiko abzuwägen. Zudem sei eine interdisziplinäre Zusammenarbeit essenziell. „Wichtig ist, dass alle Berufsgruppen gemeinsam den Krebspatienten betreuen, um eine optimale Therapie zu gewährleisten.“

INTEGRATIVE ONKOLOGIE: GEMEINSAME ANGEBOTE FÜR TUMORPATIENTEN

Einsatz der Schul- und Komplementärmedizin sowie von Mind-Body-Techniken bei folgenden Indikationsstellungen.

In diesem Themenblock wurde anhand von drei Fallbeispielen der schulmedizinische und komplementärmedizinische Zugang eruiert. Einer der Fälle handelte von einem 67-jährigen Pensionisten mit einem lokal fortgeschrittenem Pankreaskarzinom und palliativer Chemotherapie. Für den Patienten ist die Behandlung sehr anstrengend und die Prognose schlecht. Er leidet unter Nebenwirkungen wie Inappetenz, Diarrhoe, Gewichtsverlust, Emesis, Nausea und Mukositis.

  • Prim. Dr. Ernst Rechberger, Leiter der Abteilung Innere Medizin I am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Ried im Innkreis empfiehlt bei Gewichtsverlust denErnährungsstatus zu kontrollieren. Bei längeren Überleben von Monaten und Jahren kann selten, aber doch auch eine parenterale Ernährung erwogen werden. Die Diarrhoe kann unterschiedliche Ursachen haben. Bei unkomplizierter Ausprägung soll der Patient viel trinken und die Diät angepasst werden. Außerdem wird die Gabe von Loperamid empfohlen. Bei der Obstipation gibt es ebenso verschiedene Ursachen, häufig sind die Antiemetika, aber auch die mangelnde Privatsphäre im Krankenhaus (Leibstuhl) Schuld. Bei Immuntherapie sollte man Obstipation prophylaktisch behandeln. Zu Emesis und Nausea verweist Rechberger auf die Leitlinie des Tumorzentrums. Bei der Mukositis, einer sehr häufigen Komplikation der Chemotherapie, sollte auf die Zahnpflege geachtet und spezielle Nahrungsmittel vermieden werden. Eiswürfel während der Chemotherapie und Mundspülungen können ebenfalls helfen.  
     
  • Univ. Ass. Prof. Dr. Leo Auerbach würde gegen die Appetitlosigkeit THC-haltige Präparate einsetzen, da diese zusätzlich auch angstlösend wirken. Im Gegensatz zu Rechberger lehnt Auerbach auch die präventive Gabe von Probiotika nicht ab. Bei Mukositis hat sich das Traubenkernextrakt als hilfreich erwiesen. Prophylaktisch kann auch Aloe Vera eingenommen werden.

 

Die Leiterin der Krebsakademie am Ordensklinikum Linz, Sigrid Miksch, MSc, nahm sich den Falschinformationen im Internet an. Egal, ob in sozialen Netzwerken oder über Messenger, Halb- und Unwahrheiten zur Krebstherapie verbreiten sich in Windeseile. Laut einer Studie bestanden 2016 die Hälfte der 20 meistgeteilten Beiträge zum Thema Krebs aus nicht wissenschaftlich anerkannten Behauptungen. Miksch sieht in diesem Zusammenhang alle in der Pflicht, die mit onkologischen Patienten arbeiten.  „Es ist unsere Aufgabe, die Patienten vor Falschinformationen zu schützen.“ Sie präsentierte seriöse Anlaufstellen für die Online-Informationssuche, wie etwa die Krebs-Nachsorgeplattform selbertun.at, die vom Ordensklinikum Linz im Juni gestartet wurde.

Empfehlenswerte Links mit seriösen Informationen über Komplementärmedizin:

 

DISKUSSIONSRUNDE

Die Macht des Mystischen: Warum Komplementär- und Alternativmedizin derart hohen Zuspruch finden

Unter der Leitung von Dr.in Christine Haiden, Chefredakteurin der Zeitschrift „Welt der Frau“, debattierten Mag.a Christina Mayr-Pieper, Leiterin der Klinischen Psychologie, Psychoonkologie und Psychotherapie am Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern, Univ. Ass. Prof. Dr. Leo Auerbach, PD Dr. Schlemmer, Chefarzt der Klinik für Palliativmedizin am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in München, Dr. Erwin Rebhandl, Präsident der OÖ Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin und Hausarzt sowie Univ.-Doz. Dr. Ansgar Weltermann über die Beweggründe der Patienten.

„Die Patienten fühlen sich oft ausgeliefert“, sagte Mayr-Pieper: „Ihnen fehlt das umfassende Zuhören, bevor ein Vorschlag kommt. Außerdem wünschen sich viele einen ärztlichen Ansprechpartner.”

„Unsere Therapien machen deutlich mehr Nebenwirkungen und die Patienten haben keine Wahl“, ergänzte Weltermann, der auch Nachholbedarf bei der Kommunikation zwischen Onkologen und Komplementärmediziner sieht. Gleichzeitig warnte er vor den Kosten von Komplementär- und alternativmedizinischen Angeboten: „In Europa geben Krebspatienten im Durchschnitt 130 Euro pro Monat dafür aus.”

„Ich motiviere die Patienten dazu, komplementärmedizinische Maßnahmen mit dem behandelnden Onkologen abzusprechen“, sagte Rebhandl. Für Hausärzte sei es wichtig zu wissen, „wo es jemanden gibt, der sich mit Onkologie und Komplementärmedizin auskennt“.

Auerbach verwies auf die geschlechterspezifischen Unterschiede. An komplementärmedizinischen Angeboten seien zu einem Großteil Frauen interessiert. Bei Männern zeige sich außerdem eine viel kürzere Beratungszeit.

Auf die „extrem wichtige“ Rolle der Pflege ging Schlemmer ein: „Zuhören ist eine Kunst, die die Ärzte nicht haben – das Pflegepersonal schon.” Hinsichtlich der Krebspatienten forderte Schlemmer mehr Aufrichtigkeit. „Diese Menschen stehen unter einem unglaublichen Druck und haben objektiv sehr viele schlechte Erfahrungen mit der klassischen Therapie gemacht“, so Schlemmer. „Ich glaube, wir müssen viel öfter unseren Patienten sagen, dass wir gewisse Dinge nicht wissen.”

SAMSTAG, 19. OKTOBER 2019

SINNVOLLE ERGÄNZUNG ODER SCHARLATANERIE? EINE ÜBERPRÜFUNG

Mit einer Sammlung von teils haarsträubenden alternativmedizinischen Angeboten startete der zweite Kongresstag. OÄ Mag.a Dr.in Elisabeth Bräutigam, Stv. Ärztliche Direktorin und Fachärztin für Radioonkologie und Strahlentherapie am Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern hatte einige Beispiele aus ihrer komplementärmedizinischen Beratung mitgenommen. Etwa das „Vitamin B17“, welches es „nur im Internet gibt“ und das „de facto Blausäure ist“, so Bräutigam. Eingenommen wird es in Form von Marillenkernen, ab 40 Stück kann dies tödlich sein. Strafrechtlich relevant ist das „Ukrain“, ein Schöllkrautwurzelextrakt, bei dem die Patienten Leberentzündungen entwickelt haben. Doch auch Haifischknorpel, Zeolithe, Teebaumöl sowie die Einnahme von Petroleum und Benzin sind keine Seltenheit – mit teils drastischen Folgen bis hin zur Vergiftung.

„Wenn bei einem Auto die Lichtmaschine nicht geht, müssen Sie dem Mechaniker vertrauen, weil Sie das nicht verstehen.“ Mit dieser Metapher eröffnete PD Dr. Schlemmer seinen Vortrag über Wahlfreiheit und Mitverantwortung der Patienten. Umgelegt auf das noch komplexere Gebiet der Onkologie bedeutet das, dass die Patienten gar nicht wählen können. Schlemmer hob das Vertrauensverhältnis zwischen Patienten und Ärzten hervor. „Wir beschäftigen uns viel zu wenig mit der Biografie der Patienten, fragen nicht nach den Erfahrungen mit der Krebstherapie“, so Schlemmer. „Wir schulden den Patienten Expertise und Professionalität. Unser Beruf hat extrem viel mit der Würde des Menschen zu tun”, mahnte Schlemmer. „Egal, wie krank und wie minderbegabt er ist, egal, aus welchem Land er kommt – der Patient hat eine Würde.” Der Wille des Patienten gelte als das höchste Gut, dieser kann immer eine medizinische Behandlung ablehnen. Das Einzige, was darüber steht, sei die Indikation. Nachdenklich machte Schlemmer mit seinen Ausführungen über Personen, für die eine Krebserkrankung keine schlechte Nachricht bedeutet. „Für manche Menschen ist das Entstehen von Krebs eine Chance, aus der Welt zu gehen, ohne Selbstmord begehen zu müssen“, sagte Schlemmer. Abschließend rief er dazu auf, die Behandlung in die Hände der jeweiligen Spezialisten zu geben und forderte eine „Wahrhaftigkeit von Pflege, Psychologen und Onkologen“.

Über das Thema der „gut gemeinten Ratschläge“ klärte Mag.a Regina Anderl auf.„Nicht alle sind schlecht. Sie sollten jedoch dosiert eingesetzt werden.” Der Patient müsse die Möglichkeit haben, selber zu entscheiden, was er annehmen möchte. Die „guten Ratschläge“ entstehen laut Anderl sehr oft aus einer Unsicherheit, zeigen aber auch Macht gegenüber dem Patienten. „Diese empfinden die Ratschläge oft als Bevormundung und fühlen sich in diesem Moment nicht verstanden.“ Als Alternative präsentierte Anderl einige offene Fragen wie „Was brauchen Sie jetzt? Wie fühlen Sie sich? Was genau ist gerade unerträglich?“ Wer Ratschläge geben möchte, sollte hingegen Fragen wie „Möchtest du meine Meinung dazu hören?“ oder „Darf ich dir sagen, was ich darüber denke?“ stellen.  Und: Auch Stille sowie das Aushalten von Stille sind von größter Bedeutung für den Patienten.

Hinweis: Einige Tipps für Angehörige von Krebspatienten haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Per exklusiver Videobotschaft wandte sich Dr. Herbert W. Kappauf, Facharzt für Innere Medizin, Onkologie und Hämatologie in Starnberg an die Kongressbesucher. Er gilt als einer der wenigen Experten zum Thema Spontanheilung bei Krebs. „Spontanremissionen sind seltene, aber reale Phänomene“, betonte Kappauf. Für die Therapieplanung haben sie nur in Ausnahmefällen eine Bedeutung, allerdings sind sie ein wichtiges Thema für die Patienten-Arzt-Kommunikation. Auf gar keinen Fall dürfen damit falsche Hoffnungen geweckt werden. Spontanremissionen sind so überaus seltene Phänomene, dass weder Patienten noch Behandler damit kalkulieren sollten. Einen positiven Effekt hatten die dokumentierten Spontanheilungen jedoch auf die Entwicklung moderner onkologischer Therapien (z. B. Immuntherapie).

 

ONKOLOGISCHES UPDATE FÜR DIE PRAXIS

Am Ende des Kongresses konnten sich die Besucher einen Überblick über die wichtigsten Neuigkeiten aus der Onkologie im vergangenen Jahr verschaffen. OA Dr. Klemens Rohregger von der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgieging auf HIPEC (Hypertherme Intraperitoneale Chemoperfusion) ein, die vor allem bei Patienten mit metastasierten Tumorerkrankungen eingesetzt wird.

Die internistische Onkologie wurde von PD Dr. Holger Rumpold beleuchtet. „Gewinner des letzten Jahres sind die seltenen Erkrankungen, die wir mutationsgetriggert behandeln können. Neben der molekularen Onkologie und der Molekular-Immuntherapie beim metastasierendem Nierenzellkarzinom, ging Rumpold auch auf die Bedeutung des Mikrobioms ein. Nicht nur jenes im Darm, sondern unter anderem das orale und vaginale sind wichtig für das Ansprechen von Therapien.

OA Dr. Clemens Venhoda von der Abteilung für Radioonkologie und Strahlentherapie am Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern stellte eine innovative Alternative zur Ganzhirnbestrahlung vor. „Wir verfügen über eine neue Technologie, um mehrere Gehirnmetastasen gleichzeitig zu behandeln“, betonte Venhoda. Diese reduziere unter anderem die Nebenwirkungen im Vergleich zur Ganzhirnbestrahlung.

Das Konzept der Prähabilitation umschreibt die Vermengung von Prävention und Rehabilitation. Für Prim.a Dr.in Daniela Gattringer, MSc, Leiterin des Instituts für Physikalische Medizin und Rehabilitation sowie des Vinzenz Ambulatoriums am Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern gilt es, das Zeitfenster zwischen Krebsdiagnose und Behandlungsbeginn optimal zu nutzen und die Mortalitätsrate positiv zu beeinflussen. „Wir wissen, dass Patienten gerade in dieser Phase sehr sensibel sind und Lebensstilveränderungen umsetzen“, erklärte Gattringer.

Ein „extrem kontroverses Thema in der Palliativmedizin“ wählte PD Dr. Schlemmer. Der Umgang mit Sterbewünschen der Patienten und dem freiwilligen Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit. „Die Gabe von Nahrung via PEG, intravenös etc. sind medizinische Maßnahmen, die der Patient ablehnen kann“, sagte Schlemmer. „Man muss jedoch immer evaluieren, ob er das wirklich will.“ Die Appetitlosigkeit der Patienten sei ein Schutzmechanismus des Körpers, so Schlemmer, bei Durst verhalte sich das anders. „Keiner unserer Patienten sollte Durst haben.“ Nahrungsverzicht sei auch nicht mit einem Selbstmord zu vergleichen, denn „wenn ich zu essen aufhöre, dann ist das ein Prozess über mehrere Tage“.

„Die Pflege spielt eine Schlüsselrolle im Erkennen und Managen von Nebenwirkungen der Immuntherapie“, unterstrich DGKP Maria Röthlin, Koordinatorin für das onkologische Pflegemanagement am Ordensklinikum Linz Elisabethinen. Sie ging unter anderem auf das Hand-Fuß-Syndrom und Fissuren ein.

Die Sichtweise der Psychoonkologie legte Dr.in Sabina Schmid, MSc dar. Sie gab abschließend zu bedenken, dass „neue Therapien Erwartungshaltungen bei den Patienten erwecken können, die nicht realistisch sind“ und forderte ebenfalls eine aufrichtige Arzt-Patienten-Kommunikation ein.

Kongress Onkologie für die Praxis 2019

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