Frauengesundheit

Spitzenmedizinischer Schwerpunkt

Gebärmutterhalskrebs

Rund 400 Frauen erkranken jährlich österreichweit an Gebärmutterhalskrebs. In Österrerich wird dank effizienter, spezifischer Vorsorgeuntersuchungen der Großteil aller Zellveränderungen am Gebärmutterhals als Vorstufen erkannt und kann im Zuge eines kleinen operativen Eingriffs entfernt werden.

Symptome

Gebärmutterhalskrebs verursacht in seinen frühen Stadien meist keine Symptome. Erst relativ spät kommt es zu klinischen Zeichen der Erkrankung. Diese Tatsache unterstreicht die Bedeutung der regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung beim Gynäkologen. Erste Symptome sind vaginale Blutungen, spontan oder nach dem Geschlechtsverkehr, sowie Ausfluss aus der Scheide.

Diagnose

Bei Verdacht auf ein Zervixkarzinom erfolgen weitere Maßnahmen durch Kolposkopie und Biopsie. Bestätigt sich hierbei die Diagnose Gebärmutterhalskrebs, so sind Narkoseuntersuchung, PET-CT, Magnetresonanztomographie (MRT), Zystokopie und Enddarmspiegelung (Rektoskopie) durchzuführen. Die weiter Therapie wird nach Sichtung aller Ergebnisse festgelegt.

Therapie

Im Frühstadium ist eine Konisation ausreichend, vor allem dann, wenn die Patientin noch einen Kinderwunsch hat. Dabei wird ein kegelförmiger Teil des Muttermundes entfernt.

Bei größeren, auf die Gebärmutter begrenzten Tumoren ist die Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie) mitsamt Halteapparat und den Lymphknoten entlang der Beckengefäße die Therapie. Die Operation erfolgt per Bauchspiegelung. Im fortgeschrittenen Stadium bzw. je nach intraoperativem Befundergebnis kann eine kombinierte Strahlen-Chemotherapie notwendig werden. Diesbezüglich erfolgt die Vorstellung im interdisziplinären Tumorboard.

Im Frühstadium ist eine Konisation ausreichend.
Im Frühstadium ist eine Konisation ausreichend.

 

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