Frauengesundheit

Spitzenmedizinischer Schwerpunkt

Beckenboden Krankheitsbilder

Normaler Beckenboden – Kranker Beckenboden:

Als Beckenboden werden verschiedene Muskeln und Gewebe bezeichnet, welche die Bauchhöhle nach unten begrenzen. Es werden dadurch die Beckenorgane (Harnblase, Scheide, Gebärmutter, Enddarm) in ihrer richtigen Position gehalten. Durch Öffnungen im Beckenboden verlassen Harnröhre, Scheide und Enddarm die Bauchhöhle. Diese Öffnungen können im Laufe des Lebens durch schwere körperliche Arbeit, chronischen Raucherhusten, Schwangerschaften und Geburten oder Nervenschädigungen (z.B. durch Zuckerkrankheit) geschwächt und überdehnt werden. In weiterer Folge treten Störungen in der Haltefunktion auf. Daraus resultieren unwillkürlicher Harn- oder Stuhlabgang oder es kommt zum Absinken von Harnblase, Gebärmutter, Scheide oder Darm. Dadurch kann die Lebensqualität stark beeinträchtigt werden.



Mögliche Erkrankungsformen des Beckenbodens:

  • Chronischer Beckenschmerz
  • Harninkontinenz
  • Kranker Beckenboden
  • Scheiden und Gebärmuttersenkung
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Stuhlinkontinenz
  • Vaginismus
  • Geburtsverletzungen

 

Die Beschreibung der Symptome, Diagnostik und Therapie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzt keinesfalls das Gespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin.

Wussten Sie schon?

Inkontinenz

In Österreich sind zirka 500.000 Frauen von Inkontinenz ("Blasenschwäche") betroffen.

Betroffene

Fast 30 Prozent aller Frauen sind im Laufe ihres Lebens von unwillkürlichem Harn- oder Stuhlabgang, oder Senkungszuständen betroffen, bei Männern ist die Zahl deutlich geringer.

Weltinkontinenzwoche

Die letzte Juniwoche ist die Weltinkontinenzwoche. Jedes Jahr wird über Inkontinenz informiert und mit Aktionen ein Bewusstsein für das sensible Thema geschaffen.