Fotodownload: Hubschrauberübung am Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern
Sicherheit hat am Ordensklinikum Linz höchste Priorität. Um für einen möglichen Ernstfall bestmöglich gerüstet zu sein, fand am Mittwoch, 7. Oktober, am Hubschrauberlandeplatz eine technische Übung statt. Gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Linz und den Notfallteams des Hauses wurde anhand eines rein fiktiven Notfallszenarios geprobt, welche Maßnahmen nach einem Hubschrauberunfall mit mehreren Verletzten zu setzen sind.
Das fiktive Übungsszenario ging davon aus, dass sich das Akutteam des Ordensklinikum Linz bereits auf dem Hubschrauberlandeplatz befand, um einen angekündigten Patienten abzuholen. Bei der Landung setzte der Hubschrauber zu hart auf und geriet – ausschließlich im Rahmen der Simulation – in Brand. Vier Personen stellten für die Übung Verletzte dar. Das intensivmedizinische Akutteam verständigte wie im Ernstfall sofort das Brandmeldeinterventionsteam des Hauses sowie die Feuerwehr und leitete erste Löschmaßnahmen ein.
Die Berufsfeuerwehr Linz rückte im Rahmen der Übung mit rund 30 Personen und zwei Atemschutztrupps an, um den inszenierten Brand zu löschen. Die Einsatzkräfte brachten die als verletzt dargestellten Personen aus dem angenommenen Gefahrenbereich. Danach wurden sie von den Intensivteams des Ordensklinikum Linz übungsmäßig versorgt und anschließend für die simulierte weitere Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Rund zehn Fachkräfte aus Medizin und Pflege sowie zehn Mitarbeitende des technischen Personals der Firma Santesis wirkten an dem geprobten Notfall mit. Unter ihnen war auch der Brandschutzbeauftragte Josef Schamberger, der die Übung koordinierte. Das technische Personal ist unter anderem für die Erstmaßnahmen zuständig und auch dafür, die externen Einsatzkräfte einzuweisen, damit diese sich im Krankenhaus und der direkten Umgebung gut zurechtfinden und schneller an den Einsatzort gelangen.
Der Branddirektor der Stadt Linz, Stefan Krausbar, und stv. Landes-Feuerwehrkommandant des Landesfeuerwehrkommandos, Michael Hutter, nahmen gemeinsam mit jeweils vier Rettungskräften des Roten Kreuzes und des Samariterbunds ebenfalls an der Übung teil.
Ziel des Trainings ist es, im Ernstfall noch schneller und sicherer handeln zu können. Abläufe können dabei geprobt und optimiert werden und die verschiedenen beteiligten Berufsgruppen ihre Fähigkeiten schärfen.
Zu keinem Zeitpunkt bestand eine reale Gefahr für Patient*innen, Besucher*innen oder Mitarbeiter*innen. Auch die Versorgung der Patient*innen wurde durch die Übung in keiner Weise beeinträchtigt oder verzögert.
Fotos © Ordensklinikum Linz:
Rückfragehinweis für Journalist*innen:
Lena Gattringer, BA BA
lena.gattringer@ordensklinikum.at
+43 664 88 41 99 88
www.ordensklinikum.at
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