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Ordensklinikum Linz

Genauso freue ich mich aber riesig, wenn ich ins Ordensklinikum zur Arbeit komme

Datum: 25.04.2024

Nächster Halt: Linz. Seit Anfang des Jahres lautet das Ziel von Stanislava GrcarPokorna Ordensklinikum Linz Elisabethinen. Im Jänner hat die in Salzburg lebende Diplomkrankenschwester begonnen, im Zentral-OP zu arbeiten. Für zwei Tage pro Woche pendelt die 60-Jährige in der Pension vom benachbarten Bundesland in Oberösterreichs Landeshauptstadt. Das Herumfahren mit dem Auto macht ihr nichts aus. Ganz im Gegenteil: Grcar-Pokorna hat während ihrer beruflichen Laufbahn schon mehr als eine Million Kilometer abgespult. 14 Jahre lang war sie nämlich als Pool-OP-Schwester im Einsatz. Das bedeutet: Dort, wo sie gerade gebraucht wurde, ist sie hingefahren, um auszuhelfen. „Dadurch bin ich viel herumgekommen. Von München, über fast alle Bundesländer in Österreich bis nach Florenz – ich habe in vielen verschiedenen Häusern gearbeitet. An manchen Standorten bin ich länger geblieben, habe dort eine Wohnung bekommen. Aber sonst bin ich stets gependelt“, erinnert sich die 60-Jährige.

 

Eines hat sich aber nie verändert: der Job als OP-Schwester. Ihren wohl verdienten Ruhestand vor einem dreiviertel Jahr hat Grcar-Pokorna nie angetreten. „Wenn man 40 Jahre Vollzeit im Job aktiv ist, kann man nicht abrupt aufhören, zumindest ich nicht. Das muss langsam ausschleichen. Die Arbeit ist für mich keine Belastung. Anderen Menschen helfen zu können, ist eine Bereicherung für das ganze Leben“, sagt die OP-Krankenschwester. Deshalb hilft sie nun 16 Stunden pro Woche am Ordensklinikum Linz aus. Dienstbeginn im Zentral-OP ist um 7 Uhr. Der Wecker läutet bei der neuen Ordensklinikum-Mitarbeiterin schon um 2.30 Uhr. Nein, das ist kein Tippfehler. „Ich löse dann Rätsel und mache meine Yogaübungen. Um 4.45 Uhr setze ich mich ins Auto und fahre los. Ich bin lieber etwas früher im Haus.“ Eine Nacht verbringt sie in einer Krankenhaus-Wohnung. In ihrer Freizeit ist die 60-Jährige gerne in der Natur unterwegs.

„Ich liebe die Berge, die Natur und kulturelle Veranstaltungen wie Konzertbesuche“, so Grcar-Pokorna, die zeitgleich betont: „Genauso freue ich mich aber riesig, wenn ich ins Ordensklinikum zur Arbeit komme.“ Auf dem Weg dorthin spult sie dann wieder fleißig Kilometer für ihren Traumjob ab.

 

Stanislava Grcar-Pokorna

Foto © Ordensklinikum Linz: Stanislava Grcar-Pokorna