Das Stammzelltransplantationszentrum am Ordensklinikum Linz Elisabethinen wurde 2016 erstmals nach JACIE zertifiziert. Anfang 2026 erfolgte die erfolgreiche Reakkreditierung.
JACIE steht für höchste internationale Qualitätsstandards bei Blutstammzelltransplantationen und anderen zellulären Therapien wie der CAR-T-Zell-Therapie. Bei JACIE handelt es sich um ein Prozessaudit, bei dem die Prozesse der drei Kernbereiche des Zentrums – Gewebebank, Klinische Abteilung (Transplantation) und Zellseparation – genauestens analysiert werden. OA Univ.-Doz. Dr. Johannes Clausen, Leiter des Stammzelltransplantationsprogramms, erläutert: „Als einziges Zentrum in Österreich sind bei uns alle drei Einheiten in einer Abteilung zusammengefasst. Das hat den großen Vorteil, dass sie perfekt zusammenspielen.“
Steigende Patientenzahlen
Im Zentrum werden allogene und autologe Stammzelltransplantationen und seit 2019 auch die CAR-T-Zell-Therapie durchgeführt. Insbesondere in der CAR-T-Zell-Therapie, aber auch in der allogenen Transplantation steigen die Behandlungszahlen von Jahr zu Jahr. 2025 wurden 70 allogene und 54 autologe Stammzelltransplantationen sowie 30 CAR-T-Zell-Therapien am Stammzelltransplantationszentrum durchgeführt. Seit 2024 ist am Ordensklinikum Linz Elisabethinen auch das nationale Stammzelltransplantationsregister angesiedelt.

OA Univ.-Doz. Dr. Johannes Clausen, Leiter des Stammzelltransplantationsprogramms