Aktuelles

Aktuelles

Ordensklinikum Linz

Action im Sommer: Ferienbetreuung am Ordensklinikum Linz

Datum: 28.07.2026

Der Sommer beginnt, die Schule ist aus und für viele Kinder steht die schönste Zeit des Jahres vor der Tür. Für Eltern bedeutet die Ferienzeit jedoch oft organisatorischen Aufwand, besonders wenn beide berufstätig sind. Um Mitarbeiter*innen bei der Betreuung zu unterstützen und den Kindern abwechslungsreiche Ferien zu ermöglichen, bietet das Ordensklinikum Linz jedes Jahr verschiedene Programme an. Heuer sind für die vier Angebote rund 170 Kinder angemeldet.

 

Wer Kinder hat, kennt den Stress im Sommer. Kaum ist die Schule aus, kommen sie heim und freuen sich, neun Wochen nicht mehr büffeln und keine Hausübung mehr machen zu müssen. Sind die Kinder noch im Kindergartenalter, ist die Betreuungssituation meist etwas entspannter, da viele Kindergärten auch im Sommer geöffnet haben. Doch die Jüngsten freuen sich dennoch über neue Erlebnisse und Abwechslung vom gewohnten Alltag. Trotzdem ist es für viele Eltern nicht leicht, die lange Ferienzeit zu organisieren. Schwierig wird es dann, wenn die Kinder noch so klein sind, dass sie nicht allein bleiben können. Manche bringen die Kleinen dann zu den Großeltern. „Die Sommerferien können schon eine echte Challenge sein. Bis die Kinder so zehn Jahre alt sind, kann man sie nicht wirklich alleine lassen. Sind sie dann älter, so 11 bis 14 Jahre alt, geht das logischerweise schon. Nur will man sie dann nicht alleine lassen, weil: Was machen sie dann den ganzen Tag?“, sagt Mag.a Veronika Wiesinger, Leiterin Servicebereich Betriebliches Gesundheitsmanagement. Sie ist für die Kinder-Ferienbetreuung am Ordensklinikum Linz verantwortlich.

 

Vier verschiedene Angebote

Insgesamt stehen den Kindern der Mitarbeiter*innen vier verschiedene Betreuungsangebote zur Verfügung. Den Anfang macht die Sportwoche in den Sommerferien. Hier werden im Juli und August je eine Woche voller Bewegung angeboten. Dabei lernen die Sechs- bis Vierzehnjährigen neue Sportarten wie Basketball, Karate, Padel-Tennis oder Klettern kennen. Außerdem können sie beim Tanzen oder Yoga aktiv sein. Zusätzlich werden Kurse wie Mentaltraining, Erste Hilfe oder Selbstverteidigung angeboten. Betreut wird die Sportwoche von erfahrenen Pädagog*innen des Vereins KidsmeetSports. Hierfür sind heuer 16 Kinder angemeldet.

 

Im Haus selbst findet die sogenannte „Ferienwoche im Ordensklinikum“ statt. Dabei werden im August die Kinder an drei Terminen jeweils eine Arbeitswoche lang betreut. Ausgelegt ist sie für Vier- bis Zwölfjährige. „Bei der Ferienwoche wird nicht nur auf die Kinder aufgepasst, sondern versucht, ihnen ein umfangreiches Spielprogramm zu bieten. Etwa mit einer Bastelecke oder mit einer Station für Glitzertattoos. Außerdem werden auch immer wieder Tagesausflüge wie auf den Pöstlingberg angeboten“, sagt Wiesinger. Heuer sind dafür rund 80 Kinder angemeldet.

Ein weiteres Angebot ist die Ferienwoche in Windischgarsten. An zwei Terminen im August sind die Acht- bis Vierzehnjährigen hier für je eine Woche unterwegs. Dabei werden sie von Betreuer*innen des OÖ Jugendherbergswerkes begleitet. Das Besondere: Auch Freunde der Kids können mitfahren. Am Programm stehen unter anderem Hochseilklettern, Minigolf, eine Nationalparktour oder Baden gehen. Hier sind heuer knapp über 60 Kinder mit dabei, so viele wie noch nie.

 

Gegen Ende der Ferien gibt es außerdem noch die Lern- und Sportwoche. Hier gibt es nicht nur drei bis vier Sporteinheiten pro Tag, sondern auch zwei bis drei Lerneinheiten. „Die Lern- und Sportwoche ist besonders gut geeignet, um die Kinder wieder auf den Schulalltag vorzubereiten. Sie können sich einerseits auspowern, bekommen aber auch durch Deutsch-, Englisch- und Mathematikunterricht genau das vermittelt, was in den Sommerferien vielleicht in den Hintergrund gerückt ist“, sagt Wiesinger. Heuer sind hierfür 12 Sechs- bis Vierzehnjährige angemeldet.

 

Neben den Ferienangeboten gibt es am Ordensklinikum Linz auch einen Betriebskindergarten und eine Krabbelstube. Und das bereits seit 25 Jahren. Für Veronika Wiesinger sind solche Angebote besonders wichtig: „Die Kinder verbringen Zeit mit anderen, erleben Neues und haben Spaß. Gleichzeitig wissen die Eltern, dass ihre Kinder gut betreut sind und können sich bei der Arbeit etwas entspannter auf ihre Aufgaben konzentrieren.“