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17.01.2017

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer besuchte Elisabethinen im Ordensklinikum Linz

Dr. Josef Pühringer stattete in seiner Funktion als Gesundheitsreferent des Landes Oberösterreich am 17. Jänner dem Ordensklinikum Linz Elisabethinen einen Besuch ab.

Neben der Möglichkeit, aktuelle Themen mit der Krankenhausleitung zu diskutieren, nutzte Dr. Pühringer den Besuch dazu, Abteilungen des Krankenhauses zu besichtigen und mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen.

Die Gespräche mit den Führungskräften des Hauses drehten sich naturgemäß um strategische Themen wie die Versorgung der Patientinnen und Patienten im Zentralraum und die geplante Trägerfusion zur Ordensklinikum Linz GmbH, mit den beiden Krankenanstalten „Krankenhaus der Elisabethinen" und „Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz".

„Für die Elisabethinen steht bei einer Kooperation mit Partnern aus dem Gesundheitsbereich im Vordergrund, die optimale Patientenversorgung sicherstellen zu können erklärte der Geschäftsführer Mag. Raimund Kaplinger

Gruppenfoto

In Begleitung der Pflegedirektorin Regina Kickingereder und des Geschäftsführers und Ärztlichen Leiters Dr. Stefan Meusburger konnte der Landeshauptmann die größte Dialyse Oberösterreichs, das Herzkatheterlabor, die Interne Intensivstation sowie die Dermatologische Ambulanz besichtigen.

Besonderes Interesse zeigte Pühringer an der Notfallambulanz, die für viele Patientinnen und Patienten die erste Anlaufstelle ist, wenn sie akute medizinische Hilfe brauchen. Anders als in einer Fachambulanz, werden sie hier nicht nach der Reihenfolge des Eintreffens, sondern nach der medizinischen Dringlichkeit behandelt. „Die rasche Einschätzung der Patientinnen und Patienten sowie deren Stabilisierung sind daher wichtigste Aufgaben einer Notfallambulanz", erklärte der Ärztliche Direktor.

Bei jedemPatienten werden die Vitaldaten, also mindestens Blutdruck, Puls und Atemfrequenz gemessen und die Dringlichkeit der Behandlung anhand des Manchester-Triage-Systems, einem standardisierten Verfahren zur Ersteinschätzung, festgelegt.

„Dieses System ermöglicht uns, sehr schnell, kritische Fälle von weniger problematischen Fällen zu unterscheiden und entsprechend dieser Beurteilung die nächsten Behandlungsschritte für die Patientin bzw. den Patienten zu setzen. Manchmal fällt es aber gerade Menschen, deren Versorgung in der Dringlichkeit nicht an erster Stelle steht, besonders schwer, Wartezeiten in Kauf zu nehmen", berichtete OA Dr. Matthias Kölbl, Chef der Notfallambulanz, aus dem klinischen Alltag.