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Ordensklinikum Linz

Wie aus einem Berliner ein Linzer wurde

Datum: 06.01.2021

Zum Jahreswechsel wechselte Primar Georgios Koulaxouzidis (44) auch gleich seinen Wohnort. Seit 1. Jänner leitet der gebürtige Berliner mit den griechischen Wurzeln die Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am Ordensklinikum Barmherzige Schwestern in Linz. Er folgt damit Primar Thomas Hintringer nach, der in den Ruhestand geht.

Zuletzt war Georgios Koulaxouzidis stellvertretender Leiter der Plastischen und Rekonstruktiven Chirurgie der Charité-Universitätsmedizin in Berlin.

"Die Nähe zur Natur und zu den Bergen sowie die Herzlichkeit der Menschen sind ein wohltuendes Kontrastprogramm zu Anonymität und Enge einer Großstadt wie Berlin", sagt der Neo-Linzer, der mit seiner Ehefrau und seinen beiden Töchtern seit wenigen Wochen am Pöstlingberg lebt. "Mit Blick auf die Basilika", wie der Chirurg betont.

"Das Ordensklinikum mit seinen christlichen Werten und seiner Tradition bietet einen starken Rahmen, den die Menschen in der Unsicherheit der Gegenwart suchen und brauchen. Die moderne Ausrichtung des Hauses, die Interdisziplinarität und die dynamische Entwicklung der Stadt und der Region konnten mich überzeugen", begründet der Chirurg den Wechsel von Berlin nach Linz.

Nach seinem Medizinstudium an der Freien Universität Berlin absolvierte der deutsche und griechische Staatsbürger seine Zeit als Assistenzarzt an der Charité-Universitätsmedizin Berlin sowie am Universitätsklinikum in Freiburg, wo er auch 2012 Facharzt der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie wurde. 2014 erwarb er die Zusatzqualifikation Handchirurgie. Seinen Schwerpunkt legte er während seiner Ausbildung auf die plastisch-rekonstruktive Tumorchirurgie.

Wenn Georgios Koulaxouzidis nicht arbeitet, versucht er, möglichst viel Zeit mit seiner Frau und den Kindern zu verbringen. "Meine jüngste Tochter ist gerade einmal acht Wochen alt. Ihre Erinnerung wird also in Linz beginnen."

Quelle: OÖN

Koulaxiouzidis