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Sauerkrautkoma – gibt’s das wirklich?

Spätestens seit dem Filmstart von „Sauerkrautkoma“ stellen sich wohl viele die Frage, wieviel Kraut der Körper verträgt. Im Film führt der übermäßige Konsum von „Oma Eberhofer’s“ Sauerkraut zu einem mehrtägigen Krankenhausaufenthalt von Ermittler Rudi. Doch Diätologin Irene Wurm beruhigt: „Im Normalfall kann es zu keinem „Koma“ kommen, der Verzehr von normalen Portionen ist völlig unbedenklich. Im schlimmsten Fall kann das Kraut höchstens zu Blähungen führen.“

Aber ganz unrecht will sie dem bayrischen Kult-Krimi nicht tun: Sauerkraut ist sehr ballaststoffreich und somit auch stuhlfördernd – das heißt bei einem empfindlichen Darm oder wenn jemand bereits Durchfall hat, keine gute Wahl. An sonst spricht nichts gegen den Verzehr des gesunden Krauts, es ist sogar eine wahre Vitaminbombe. „In 100 Gramm Weißkraut steckt die gleiche Menge Vitamin C wie in einem Glas Orangensaft. Daneben liefert es noch wichtige Mineralstoffe wie Kalzium, Eisen und Magnesium“, weiß die Ernährungsexpertin. Das Kraut lässt sich vielfältig verarbeiten und stärkt im Herbst das Immunsystem mit vielen Nährstoffen und Vitaminen.

Neben Kraut haben auch noch viele andere heimische Obst- und Gemüsesorten in den nächsten Wochen Saison. Und darüber freut sich auch unser Immunsystem: „Wenn der Herbst ins Land zieht, steigt auch meist die Zahl der Erkältungen. Vitamine und Nährstoffe sind in dieser Zeit besonders wichtig für unseren Körper“.

Rezept-Tipp: 

Sauerkrautsalat mit roten Rüben

Zutaten:  (für 4 Personen)

40 dag Sauerkraut roh

20 dag rote Rüben

20 dag Äpfel

1 Zwiebel

2 EL Rapsöl

Zitronensaft

Zubereitung:

Sauerkraut klein schneiden, rote Rüben und Äpfel hinein reiben, Zwiebel fein hacken und dazugeben, mit Öl und Zitronensaft vermischen

Sauerkraut