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Ordensklinikum Linz

Intensivtraining Babyreanimation forderte das Team der Kinderabteilung

Extremsituationen wollen trainiert sein. Umso mehr, wenn Ärzte und Pflegepersonal reibungslos fach- und stationsübergreifend zusammenarbeiten müssen und die Notfallpatienten Neugeborene, Babys und Kleinkinder sind. Bei einem wirklichkeitsnahen Training mit einer High-Tech Simulationspuppe wurde das Kinderteam gehörig gefordert.

Notfälle mit Kindern stellen eine hochemotionale Situation dar, Entscheidungen werden unter extremen Zeitdruck getroffen. Kreislaufcheck, Beatmung, Herzmassage, Medikamentengabe – die Lebensretter müssen effizient und rasch, aber ohne Hektik arbeiten. Eine ferngesteuerte High-Tech Puppe simuliert in verschiedensten Szenarien, wie ein realer Säugling bei einem Kindernotfall und auf die vom Spitalsteam gesetzten Maßnahmen reagieren würde. Die Helfer werden dabei gefilmt, um später in Ruhe gemeinsam die Qualität der Maßnahmen und die Teamkoordination analysieren zu können. Von der extrem realitätsnahen Erfahrung zeigten sich die teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte aus den Fachgebieten Kinderheilkunde, Geburtshilfe, Anästhesie bzw. Pädiatrie sowie die Schwestern der Kinderintensivüberwachung (IMCU) begeistert. Zusätzlich zu den Säuglingen und Kindern der eigenen Station betreut das Team auch die 1.800 Babys, die jährlich bei den Barmherzigen Brüdern geboren werden, kinder- und intensivmedizinisch Außerdem befinden sich Intensivüberwachungsbetten für Frühgeborene ab der 32. Schwangerschaftswoche sowie für Kinder mit schweren Erkrankungen oder nach Operationen auf der Kinderabteilung.

Training Babyreanimation