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Ordensklinikum Linz

In der Ruhe liegt seine Kraft

Ist der Stresslevel noch so hoch, Mag. Michael Etlinger bringt so schnell nichts aus der Fassung. Immer freundlich, mit der nötigen Ruhe und vor allem höchst strukturiert erledigt der 43-Jährige seine Arbeit.

Der studierte Handelswissenschaftler wechselte vor fünf Jahren von einem Industriebetrieb ins Gesundheitswesen als Leiter der Abteilung Marketing und Öffentlichkeitsarbeit des Krankenhauses der Elisabethinen Linz. Inzwischen ist der zweifache Familienvater in einer Doppelfunktion tätig. Im Ordensklinikum Linz baut er mit seinem Team derzeit den Servicebereich Projektmanagement auf. Außerdem ist er zuständig für die Kommunikation der elisabethinen linz-wien gmbh.

Gemeinsam mit Mag. Johann Minihuber ist er Gesamtleiter des Fusionsprojektes Ordensklinikum Linz. Im Zuge dieser Verschmelzung der beiden Krankenhäuser zählten die Vorbereitungen für die tatsächliche firmenrechtliche Fusion samt Teilprojekte in den Bereichen Recht, Marke, Finanzen und Personal zu den ersten großen Tätigkeiten. Bereits abgeschlossen konnte die Verschmelzung des Servicebereiches Kommunikation werden, im Laufen sind noch Vereinheitlichung der Bereiche Personalwesen, Einkauf, Finanzen und Controlling, zudem organisatorische Unterstützung der neu entstandenen Doppelprimariate und Übersiedlungsprojekte, wie die Fusion der Molekularbiologischen Labors.

Was Michael Etlinger an seinem Arbeitgeber besonders schätzt? „Es ist die Kombination aus spannender Aufgabe und wertschätzendem Umgang miteinander.“

In Vorchdorf geboren, lebt der Vater von Gabriel (11) und Mirjam (8) nach seinem Studium in Linz wieder mit seiner Familie dort. Die verbleibende Freizeit gehört seinen Kindern und seiner Ehefrau Eva. Und natürlich den Pfadfindern, deren Landesleiter er seit 2013 ist und hier für die pädagogische Ausrichtung und die Programmgestaltung verantwortlich ist.

Seine Familie teilt seine Leidenschaft für die Pfadfinder. Da kann es schon vorkommen, dass der Familien-Sommerurlaub auf einem Großlager mit 4.500 Teilnehmern verbracht wird, wie vergangenen Sommer in St. Georgen im Attergau beim Scout Camp Austria „HOME 2018“. Steht nicht ein derartiger Großevent an, geht die Familie gerne auf Reisen nach Italien oder ist in den heimischen Bergen samt Hund Cleo unterwegs. Um seine doch eher rare Freizeit ideal zu nutzen, ist er bereits morgens gegen 5 Uhr mindesten dreimal die Woche auf seiner Laufstrecke anzutreffen.

Michael Etlinger