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Ordensklinikum Linz

Akutversorgung im Spital gewährleistet

Datum: 22.04.2020

Auch wenn viele elektive Operationen verschoben wurden, ist die Versorgung von Akutpatienten im Krankenhaus uneingeschränkt gewährleistet. Denn trotz Corona-Krise sind die gesundheitlichen Probleme der Menschen ja keine anderen geworden. Es ist allerdings eine Veränderung in der Inanspruchnahme der Notfallversorgung spürbar.

„Wir nehmen derzeit an den Aufnahmetagen einen Rückgang der Patientenzahlen in unserer Notfallambulanz wahr. Das liegt einerseits daran, dass sich viele Menschen überlegen, ob sie tatsächlich einer Krankenhausversorgung bedürfen, das ist in manchen Fällen auch gut so. Andererseits zögern manche Patienten ins Krankenhaus zu gehen, da sie ein erhöhtes Ansteckungsrisiko befürchten. Dies ist völlig unbegründet, da unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr gut ausgerüstet und entsprechend geschult sind. Es ist leider oft der Fall, dass Patienten mit dem Besuch des Krankenhauses zu lange warten und dann in einem fortgeschrittenen Stadium und damit schlechter Verfassung zu uns kommen.“ erklärt Mag.a Dr.in Elisabeth Bräutigam, Ärztliche Direktorin am Ordensklinikum Linz. „Die Akutversorgung ist auf jeden Fall sichergestellt. Menschen mit einem akuten Behandlungsbedarf werden wie immer von Rettungsdiensten und Krankenhaus in der bewährten Form betreut und behandelt.“ so Bräutigam weiters.

„Wir wollen PatientInnen die Angst vor einer Aufnahme nehmen. Mittlerweile fürchten viele der von uns transportierten PatientInnen eine Aufnahme in ein Krankenhaus bzw. einen Aufenthalt. Gerade in der Notfallambulanz ist diese Angst aber völlig unbegründet. Es werden sämtliche mögliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen und sowohl die Abholung, der Transport als auch die Aufnahme im Ordensklinikum erfolgen über Standardabläufe. Es macht daher keinen Sinn, Alarmsignale des Körpers zu ignorieren und bei akuten Erkrankungen die entsprechende Behandlung auszusetzten, oder zu lange zuzuwarten.“, so der Samariterbund Obmann Mag. Joachim Sallaberger.

Im Rettungs- und Krankentransport werden PatientInnen uneingeschränkt weiterhin zu lebensnotwendigen Behandlungen in die Notfallaufnahmen der Spitäler gebracht. Diese Behandlungen auch wahrzunehmen und nicht aus Angst vor einer möglichen Ansteckung aufzuschieben, stellt ein großes, gemeinsames Anliegen des Ordensklinikums Linz und des Samariterbundes dar. Die Verunsicherung ist spürbar, aber nicht nötig!

 

Quelle: Samariterbund OÖ 

NFA