Pneumologie

Lunge

Spitzenmedizinischer Schwerpunkt

Respiratorische Insuffizienz

> > Kontakt Elisabethinen

 

> > Kontakt Thorax-Zentrum Elisabethinen

 


Erkrankungsbild

Aufgrund der eingeschränkten Möglichkeit das CO2 abzuatmen, kommt es zu einem CO2-Anstieg im Blut, welcher in weiterer Folge zu einer Bewusstseinstrübung führt, die im schlimmsten Falle bis zum Tode führen kann. Patient*innen, die an einer Erschöpfung der Atemmuskulatur leiden, werden primär an der RCU (Respiratory Care Unit) behandelt. Weiters werden Patient*innen nach längerem künstlichen Tiefschlaf zur Entwöhnung von Beatmungsgeräten betreut.

Respiratory Care Unit RCU Vorschaubild


Symptome

Zu den Hauptbeschwerden zählt eine zunehmende Luftnot. In weiterer Folge kommt es bei Ansteigen des Kohlendioxids im Blut zu vermehrter Müdigkeit und Bewusstseinstrübung. Auch Panikattacken und das Gefühl des Erstickens zählen zu den Symptomen. In vielen Fällen ist der beschriebene Krankheitsverlauf bei Patient*innen im akuten Infekt oder im Rahmen einer Lungenentzündung zu beobachten.


Diagnose

Die Diagnose wird einerseits klinisch durch die Erfahrung der behandelnden Ärzt*innen gestellt. Zeichen einer Erschöpfung der Atemmuskulatur werden hier entsprechend erkannt. Eine große Hilfestellung bietet andererseits auch die Blutgasanalyse (Messung der Sauerstoff- und CO2-Werte im Blut). Zusätzlich behilft man sich der bildgebenden Diagnostik (Computertomographie der Lunge).


Therapie

Die Therapie besteht primär in einer Entlastung der Atemmuskulatur mithilfe eines Beatmungsgerätes, welches nicht invasiv, d.h. ohne Intubationsschlauch, sondern mittels Nasenmundmaske, durch einen wechselnden Luftstrom, die Lunge belüftet. Die Patient*innen befinden sich nicht in künstlichem Tiefschlaf, der CO2-Wert kann relativ rasch gesenkt werden. Zusätzlich zu den bisherigen Therapieoptionen wie Gabe von Antibiotika, Infusionen und Inhalationen, erfolgt eine enge Zusammenarbeit von Atemphysiotherapeut*innen, Intensivpflege und Ärzt*innen.