Gutartige Prostataerkrankungen: Benigne Prostatahyperplasie

Patienten stoßen bei der Recherche zu ihrer Erkrankung im Internet auf vielfältige und oft auch widersprüchliche Informationen. Dies kann für Verunsicherung sorgen. Auf dieser Seite finden Sie geprüfte und seriöse Inhalte über die benigne Prostatahyperplasie, erstellt von unseren Expertinnen und Experten. Bedenken Sie bitte, dass diese Informationen ein ausführliches Arztgespräch nicht ersetzen können. 

Erkrankungsbild

Die benigne Prostatahyperplasie, auch gutartige Erkrankung der Vorsteherdrüse genannt, ist eine häufige Erkrankung bei Männern. Etwa ab einem Alter von 50 Jahren beginnt sich die Prostata allmählich zu vergrößern. Das Wachstum an sich ist grundsätzlich harmlos und wird daher als gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse bezeichnet.

Obwohl die Erkrankung selbst ungefährlich ist, kann sie einige Probleme verursachen. Denn sobald die wachsende Prostata die Harnröhre einengt, treten Behinderungen beim Harnlassen auf. Das kann so weit gehen, dass die Blase nicht mehr vollständig entleert wird und die in der Blase verbleibende Restharnmenge Entzündungen und Steinbildungen hervorrufen kann.

Transurethrale Prostataresektion

Die TUR-P (transurethrale Prostataresektion) - auch Hobelung der Prostata genannt - stellt seit Jahrzehnten das effektivste Standardverfahren zur Beseitigung einer prostatabedingten Harnstrahlbehinderung dar.

Dabei wird in Spinalanästhesie (Kreuzstich) ein Endoskop mit einer elektrischen Schlinge in die prostatische Harnröhre eingeführt und das die Harnröhre beengende Prostatagewebe Span für Span unter gleichzeitiger Blutstillung abgetragen. Nach dem Eingriff ist noch für etwa zwei bis drei Tage ein Blasenkatheter notwendig.

Die Nebenwirkungsrate der TUR-P ist aufgrund der großen Expertise unserer Operateure heutzutage extrem gering.

Modernster Green-Light-Laser Österreichs

Das Ordensklinikum Linz Elisabethinen verfügt über einen der weltweit modernsten Green-Light-Laser zur schonenden Behandlung einer gutartigen Prostatavergrößerung. Bei dieser Operationsmethode führen die Urologen eine Laserfaser über ein endoskopisches System durch die Harnröhre an die vergrößerte Prostata heran. Die Laserenergie verdampft das Gewebe vollständig und bewirkt dadurch seine Abtragung.

Der Eingriff mit dem Green-Light-Laser ist praktisch unblutig und daher auch für blutungsneigende bzw. blutverdünnte Patienten geeignet. Die Laser-Methode zeichnet sich durch eine kürzere Liegedauer des Blasenkatheters sowie durch eine schnellere Erholung der Patienten aus.

Ihre Spezialisten für die Prostata-Laserbehandlung

Loidl
Prim. Dr. Wolfgang Loidl
Abteilungsvorstand Urologie
Buchegger Johannes
OA Dr. Johannes Buchegger FEBU