Kopf-Hals Tumorzentrum

Barmherzige Schwestern

Krebsarten und Risikofaktoren

Bösartige Neubildungen des Kopf-Halsbereiches lassen sich grob in Tumore der Mundhöhle, des Rachens, des Kehlkopfes, der Speicheldrüsen, der Nase und Nasennebenhöhlen sowie des äußeren Halses incl. Schilddrüse unterteilen. Die häufigste Krebsart im Kopf-Halsbereich ist der Kehlkopfkrebs. Neben der Lage des Tumors ist die Ausdehnung, die Absiedelung und das entartete Gewebe - anhand einer kleinen Gewebeprobe unter dem Mikroskop vom Pathologen beurteilt - für die Diagnose und weiterführenden Therapie von essentieller Bedeutung.

Der Hauptanteil der bösartigen Tumore in der Kopf-Hals-Region ist auf eine Veränderung  von Oberflächenzellen (Plattenepithel) zurückzuführen.
Als wesentliche Auslöser sind Tabak- oder Alkoholkonsum zu nennen. Eine Kombination beider Suchtmittel stellt, wie zahlreiche Studien verdeutlicht haben, ein deutlich erhöhtes Risiko für die Entstehung eines bösartigen Tumors dar.

Darüber hinaus stellt ein chronischer Reiz durch z.B.: scharfe Zahnkanten sowie eine schlechte Mundhygiene ebenfalls ein potentielles Risiko dar. Daneben werden krebserregende Chemikalien, berufliche Noxen wie z.B.: Holz- und Metallstaub, UV- sowie radioaktive Strahlen verantwortlich gemacht.

In neueren Untersuchungen konnte man als Ursache eines Mund-, Rachen und selten auch des Kehlkopfkrebses eine virale Genese, nämlich das Humane Papillom Virus feststellen. Mit zunehmendem  Lebensalter steigt auch die Wahrscheinlichkeit ohne eine erkennbare Ursache einen Tumor im Kopf-Halsbereich zu entwickeln.