Frauengesundheit

Spitzenmedizinischer Schwerpunkt

Endometriose

Die Endometriose ist eine periodisch wiederkehrende Erkrankung, gekennzeichnet durch das Vorhandensein von denaturierter Gebärmutterschleimhaut auch außerhalb der Gebärmutter. Diese Schleimhaut macht den natürlichen Zyklus mit und die monatlichen Blutungen führen zu einem immer wiederkehrenden Reiz im Gewebe. Das Gewebe antwortet mit narbigen Veränderungen und Verwachsungen.

Symptome

Das häufigste Symptom der Endometriose sind teilweise regelabhängige Unterleibsschmerzen und auch ungewollte Kinderlosigkeit.

Diagnose

Für das Endometriumkarzinom gibt es keine Methode zur Früherkennung (Screening) bei beschwerdefreien Frauen. Deshalb ist es besonders wichtig, bei jeder auffälligen oder irregulären Blutung zum Frauenarzt zu gehen, um diese abzuklären. Die Abklärung eines auffälligen Befundes im Bereich der Gebärmutterschleimhaut bzw. die Ursache einer Blutung nach dem Wechsel wird durch eine Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) und Ausschabung (Curettage) abgeklärt. Das gilt vor allem für Frauen nach den Wechseljahren. Wird der Gebärmutterkörperkrebs frühzeitig erkannt, kann er in der Regel gut behandelt werden.

Die Behandlung der Endometriose kann medikamentös oder auch operativ erfolgen, je nach Ausmaß des Befalls.
Die Behandlung der Endometriose kann medikamentös oder auch operativ erfolgen, je nach Ausmaß des Befalls.

Therapie

Die Behandlung der Endometriose kann medikamentös oder auch operativ erfolgen, je nach Ausmaß des Befalls. Besonders die operative Behandlung (meist laparoskopisch, also ohne Bauchschnitt) bedarf einer besonderen Schulung und Erfahrung des Operateurs, da die Organe oft sehr verwachsen sind. Unsere Operateure sind diesbezüglich speziell ausgebildet und erfahren. Die Abteilung hat an internationalen wissenschaftlichen Studien zur Behandlung der Endometriose teilgenommen und auch zu diesem Thema publiziert.
 

Weitere Informationen:

www.endometriose-linz.at