Frauengesundheit

Spitzenmedizinischer Schwerpunkt

Brustkrebs

Mit jährlich knapp 5.000 Neuerkrankungen nehmen bösartige Veränderungen des Brustgewebes die erste Stelle bei weiblichen Tumorerkrankungen ein. Je nachdem aus welcher Gewebeart die Krebszelle entsteht, unterscheidet man unterschiedliche Arten von Brustkrebs.

Diagnose

Bei Frauen mit neu aufgetretenen abklärungswürdigen Veränderungen in der Brust ist zur Diagnosesicherung eine Gewebeprobeentnahme notwendig. Die Gewinnung des Gewebes erfolgt in örtlicher Betäubung. Eine Allgemeinnarkose und ein stationärer Aufenthalt im Krankenhaus sind dafür nicht notwendig. Ob die Gewebeprobeentnahme im Rahmen der Mammographie (Vacuumstanzbiopsie) oder mittels Ultraschall durchgeführt wird, hängt von der Veränderung ab - in welcher Untersuchungstechnik sie am besten sichtbar ist.

Therapie

An der Oberfläche der Brustkrebszellen können verschiedene Eigenschaften bestimmt werden. Je nach Merkmal wird die notwendige Therapie für die Patientin zusammengestellt. Wichtig ist zu wissen, dass Brustkrebs lediglich in den seltensten Fällen nur durch eine alleinige Operation behandelt werden kann.

Durch eine Biopsie wird eingangs in Erfahrung gebracht, um welche Form einer Erkrankung es sich handelt.
Durch eine Biopsie wird eingangs in Erfahrung gebracht, um welche Form einer Erkrankung es sich handelt.

Die Behandlung von Brustkrebs beinhaltet drei Säulen: Operation, Bestrahlung, Medikamentöse Therapie. Die Behandlungsschritte können zeitlich unterschiedlich angeordnet sein. So wird beispielsweise bei Frauen mit sehr großen Knoten häufig zur Verkleinerung des Tumors eine Vorbehandlung durchgeführt und die Operation erst zu einem späteren Zeitpunkt angesetzt.

 

>> Kontakt Barmherzige Schwestern

>> Kontakt Elisabethinen