Ernährungs­beratung & Diätologie

"Der griechische Wortstamm von „Diät“ bedeutet „Lebensführung“ oder „Lebensweise“. Im deutschsprachigen Raum hat das Wort Diät einen fahlen Beigeschmack-  wird es doch gleichgesetzt mit unangenehmen Begriffen wie Verbot und Verzicht.

Wie aktuell „Lebensführung“ und „Lebensweise“ heute sind, wird uns täglich sowohl medial als auch im klinischen Alltag vor Augen geführt: Die Anzahl ernährungsabhängiger Erkrankungen steigt; damit der Bedarf an qualifiziertem Personal, das kompetente medizinische und menschliche  Betreuung sicher stellt."

Diätologische Schwerpunkte
 

Gastroenterologie und Chirurgie

Ernährungsmanagement im Rahmen von Lebererkrankungen, Bauchspeicheldrüsenerkrankungen, Speiseröhren-,  Magen- und Darmerkrankungen und daraus resultierenden Interventionen und Operationen, z.B. durch die Empfehlung einer sogenannten Leichten Vollkost

 

Stoffwechselambulanz

Eine ambulante diätologische (Weiter-)Betreuung z. B. im Rahmen von Diabetes, Fettstoffwechselstörung, Zöliakie, Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Milchzucker, Fruchtzucker, Histamin, …) erfolgt in der Stoffwechselambulanz durch Ernährungsberatungen und –schulungen  oder mithilfe von Ernährungsprotokollen. Bei Bedarf wird auch eine Messung der Körperzusammensetzung (Muskelmasse, Fettmasse, Körperwasser) durchgeführt, um objektive Daten für eine adäquatere Betreuung im ernährungstherapeutischen Bereich zu erhalten.


Nephrologie

Ernährungsmanagement bei eingeschränkter Nierenfunktion, Hämodialyse, Peritonealdialyse und nach Nierentransplantation.
Bei Bedarf werden je nach Laborwerte auch Lebensmittel mit den Patienten besprochen, die die Mineralstoffe Kalium und Phosphor enthalten.
 

Geriatrie

Ernährungsmanagement im Rahmen der Remobilisation älterer Menschen


Onkologie

Ernährungsmanagement bei Krebserkrankungen, im Zuge dessen oft eine Energieanreicherung des Essens zur Vermeidung einer Mangelernährung besprochen wird.

 

Weitere Leistungen
 

Ernährungsanamnese und Ernährungsprotokoll

  • Wann essen und trinken Sie was und wie viel?
  • Gibt es Beschwerden, die im Rahmen der Nahrungsaufnahme oder in einem gewissen Abstand dazu auftreten?
  • Gibt es Aversionen, bekannte Unverträglichkeiten oder Allergien in Bezug auf Lebensmittel / Pollen ?
  • Wie hat sich Ihr Körpergewicht entwickelt?


Ernährungsempfehlungen

Ernährungsempfehlungen zum Download finden Sier HIER.
 

Ernährungsberatung

Grundlage ist eine ärztliche Diagnose; darauf aufbauend werden die Erfordernisse in Bezug auf Essen und Trinken im Rahmen der Erkrankung besprochen. Ein wesentlicher Teil des Gesprächs beschäftigt sich mit den Möglichkeiten, die die Umsetzung der Empfehlungen in den Alltag erleichtern.
 

Klinische Ernährungstherapie

Die Ernährungsbetreuung stationärer Patienten hat zum Ziel, den Energie- und Nährstoffbedarf über Essen und Trinken zu decken. Ist das nicht oder nicht ausreichend möglich, werden in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt andere Ernährungsformen vorgeschlagen, die Ihren Bedarf decken; das reicht von einer Trink- oder Zusatznahrung über eine Ernährung mittels Sonde (Nasensonde, Magensonde, Dünndarmsonde) bis hin zur parenteralen Ernährung (Nährstoffgemisch über eine Vene direkt ins Blut).

H2 Atemtest

In der Magen-Darm-Leberambulanz (Ordensklinikum Barmherzige Schwestern Linz) werden H2 Atemtests bei Verdacht auf Milchzucker-, Fruchtzucker- oder Sorbitunverträglichkeit durchgeführt. Fällt der Test positiv aus erhalten Sie im Rahmen der Untersuchung eine Beratung und Informationsmaterial, wie Sie Beschwerden durch eine entsprechende Lebensmittelauswahl verringern können.
Nähere Informationen zur Vorbereitung für den H2-Atemtest finden Sie HIER.

 

Schulung

Aktuelle Themen sind Gruppenschulungen im Bereich Diabetes; sowohl für insulinpflichtige als auch für nicht-insulinpflichtige DiabetikerInnen. Unser Angebot im Rahmen einer Schulung umfasst die Vermittlung theoretischer Kenntnisse, aber in noch höherem Ausmaß möchten wir Sie fit für den Alltag machen.