Arztassistentinnen

Krebsakademie

Fortbildungsinhalte für Arztassistentinnen

MODUL 1:
Die Rolle des Lebensstils in der Prävention und Mythen über Krebs

Etwa 1/3 aller Krebserkrankungen sind lebensstilbedingt.
Alleine in Österreich sind das rund 13.000 Neuerkrankungen pro Jahr. Wie sieht ein präventiver Lebensstil aus? Welche Rolle spielen die Genetik und Umweltfaktoren wie Feinstaub oder Strahlenbelastung? Gibt es sinnvolle Vorsorgeuntersuchungen bzw. Impfungen? Welche Mythen über die Tumorentstehung sind nach wie vor verbreitet?

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MODUL 2:
Körperliche Betätigung und Krebs: vorbeugend, therapieunterstützend, stärkend

Dieses Modul geht der Frage nach, welchen Tumoren durch Sport vorgebeugt werden kann. Wie viel Bewegung ist notwendig? Wie sieht das richtige Verhältnis von Ausdauer- und Krafttraining aus? Forschungen zeigen, dass Bewegung die Nebenwirkungen von Tumortherapien lindert sowie ein besseres Ansprechen auf die Behandlung ermöglicht.

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MODUL 2A:
Praxiseinheit zum Ausprobieren von Sportarten und Kennenlernen von Bewegungsangeboten

Im Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation setzen Sie Ihr theoretisches Wissen aus dem Modul 2 in die Praxis um. Kraft- und Koordinationstraining in der Halle sowie Yogaeinheiten und geführte Entspannungsreisen sind ebenso Teil des Praxistages wie der Einsatz von Smovey Ringen und der Faszienrolle.

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MODUL 3:
Andere Länder, andere Tumoren: Welche Ernährungsformen schützen vor Krebsentstehung?

30 bis 40 % aller Tumorerkrankungen sind auf falsche Ernährungsgewohnheiten zurückzuführen. Während die Japaner beispielsweise deutlich weniger Fälle von Dickdarmkrebs haben, rangiert diese Entität bei uns an zweiter Stelle. Welche Lebensmittel schützen vor Krebs? Welchen Einfluss haben Alkohol, Zucker und Übergewicht auf die Tumorentstehung? Welche Rolle spielt die industrielle Nahrungsmittelverarbeitung?

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MODUL 3A:
Praxiseinheit zum gemeinsamen Zubereiten einfacher, gesunder und schmackhafter Gerichte

Im Rahmen dieses Kochkurses lernen Sie Möglichkeiten zur schonenden Verarbeitung von Lebensmitteln kennen und bereiten gesunde Gerichte selbst zu.

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MODUL 4:
Durchgängige Versorgung von Krebspatienten: wann – womit – wohin?

Das vierte Modul beschäftigt sich mit der Rollendefinition in der Krebstherapie. Es werden die Zuständigkeiten vom Hausarzt bis zum spezialisierten Tumorzentrum erklärt, die Möglichkeiten der ambulanten bzw. stationären onkologischen Reha beleuchtet und die Rolle der Palliative Care sowie der Selbsthilfegruppen diskutiert.

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MODUL 5:
Sozial, helfend, depressiv: Gibt es eine Krebspersönlichkeit? Der Einfluss der Psyche bei der Krebsentstehung

Diese Lehreinheit widmet sich der psychologischen Sicht auf Tumorerkrankungen. Unter anderem wird geklärt, ob psychische oder soziale Faktoren Einfluss auf die Entstehung von Tumoren haben bzw. ob eine Depression, Angst oder negatives Denken Krebserkrankungen begünstigen. Einen weiteren Schwerpunkt nimmt die Kommunikation mit onkologischen Patienten ein.

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MODUL 6:
Körperliche und soziale Begleitumstände einer Krebserkrankung: von Haarausfall über Kündigung bis hin zur Frage nach dem Stellenwert in der Gesellschaft

Krebspatienten haben vielfältige Herausforderungen zu meistern. Zusätzlich zu den Belastungen der Therapie kommen Begleiterscheinungen wie Haarausfall, Körperbildveränderung sowie Beeinträchtigungen der Partnerschaft hinzu. Weiters stehen viele vor juristischen Herausforderungen: Wie sieht es mit Kündigungsschutz oder Pensionsanträgen aus?

Organisatorische Hinweise

Der nächste Lehrgang der Krebsakademie für Arztassistentinnen findet bei unserem Kooperationspartner, dem Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried, statt. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Website www.krebsakademie.at/Innviertel bzw. im Programmheft.
 

Ihre Ansprechpartnerin

Anna Wartner, BScN, MSc
Anna Wartner, BScN, MSc
Tel: 0732/7677-6885

Unser Kooperationspartner