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Ordensklinikum Linz

Training und Infos für Ihr künstliches Kniegelenk

Informationen zur Nachbehandlung

Bereits am ersten Tag nach der Operation kontaktiert Sie Ihr Physiotherapeut. Sie erhalten Übungen, um die Muskulatur zu kräftigen und die Beweglichkeit des Kniegelenks wiederherzustellen.

Nach Entfernung der Drainage werden Sie gemeinsam mit einem Physiotherapeuten die ersten Schritte mit zwei Krücken im Zimmer absolvieren.

Mit Unterstützung Ihres Therapeuten werden Sie in den Folgetagen weiter an Ihrem Gangbild arbeiten, das Treppensteigen, sowie weitere, für Sie angepasste Übungen erlernen.

Es ist sehr wichtig, dass Sie nach der Operation Ihre Kniebeweglichkeit, sowohl in Beugung als auch in Streckung schnell wiedererlangen.  

Um Sie dabei zu unterstützen, erhalten Sie spezielle Übungen und trainieren regelmäßig auf der Kniebewegungsschiene.

Am ersten postoperativen Tag wird die Schiene auf 30° Beugung eingestellt. Täglich wird versucht, die Beweglichkeit um ca. 10° zu steigern. Während des stationären Aufenthaltes soll eine Kniebeweglichkeit von 90° erreicht werden.

Durch die tägliche Steigerung der Beweglichkeit kann es zu Spannungsgefühlen

kommen, diese sollten während und nach dem Training in einem tolerierbaren Bereich liegen. Lokale Kälteanwendung und Lymphdrainagen können unterstützend eingesetzt werden.

 

Weiterbetreuung nach dem stationären Aufenthalt

Patienten, die sich unserem Krankenhaus anvertrauen, dürfen neben einer kompetenten medizinischen Behandlung auch eine umfassende Nachbetreuung erwarten. Wenn Sie Ihren stationären Aufenthalt beendet haben, können Sie aus folgenden Nachbetreuungsmodellen wählen:

 

1. Aufenthalt in einer stationären Reha-Einrichtung

Wenn Sie in einem Rehabilitationszentrum weiterbetreut werden möchten, wenden Sie sich bitte an das Pflegepersonal. Wir arbeiten seit vielen Jahren mit kompetenten Partnern zusammen, die wir Ihnen gerne empfehlen können.

 

2. Nachbetreuung durch das Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation

Im Anschluss an die Entlassung aus der stationären Pflege kann am Institut für PMR eine ambulante Therapieserie bestehend aus sechs Behandlungseinheiten in Anspruch genommen werden. Bei darüber hinausgehendem Therapiebedarf empfehlen wir Ihnen wohnortnahe, niedergelassene Physiotherapeuten

unseres Vertrauens.

 

3. Ambulante Rehabilitation am Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation

Im Berufsleben stehenden Patienten, die bei einer Gebietskrankenkasse (z.B. OÖGKK, NÖGKK) oder bei einer Krankenfürsorgeeinrichtung (Lehrer, Landes-, Gemeinde-, Magistratsbedienstete) versichert sind, können am umfassenden ambulanten Rehabilitationsprogramm des Institutes für PMR teilnehmen. Nähere Informationen dazu erhalten Sie bei Ihrem betreuenden Physiotherapeuten.

(c) Ordensklinikum Linz

 

4. Nachbetreuung auf der Abteilung für Akutgeriatrie und Remobilisation unseres Hauses Medizinisch und pflegerisch sehr betreuungsintensive Patienten benötigen ergänzend zur Physiotherapie oft eine engmaschige ärztliche Kontrolle. Hier können wir im Bedarfsfall auf unsere Remobilisations-Abteilung zurückgreifen.

 

5. Therapie bei einem niedergelassenen Physiotherapeuten

Nach Rücksprache mit Ihren Physiotherapeuten erhalten Sie hierfür eine ärztliche Überweisung. Wir empfehlen Ihnen bei Bedarf gerne Therapeuten unseres Vertrauens

 

Empfehlungen für den Alltag

in den ersten sechs Wochen nach der Operation

 

■ Geben Sie in Rückenlage keinen Polster unter Ihre Kniekehle.

■ Vermeiden Sie zu langes Sitzen.

■ Tragen Sie solides Schuhwerk mit rutschfesten Sohlen.

■ Tägliche Spaziergänge im flachen Gelände sind empfehlenswert.

■ Achten Sie auf Stolperfallen im Haus (Teppiche, Türschwellen).

■ Vermeiden Sie ruck- und stoßartige Bewegungen

■ Sport: Die Sportfreigabe erhalten Sie von Ihrem Arzt.

■ Ein Saunabesuch ist erst nach 3 Monaten empfehlenswert

 

Hier finden Sie weitere Infomaterialien.